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Ein Foto ist mehr als das Ablichten einer Situation. Es ist das Festhalten eines Jetzt, das Erinnern, die Vergangenheit – und manchmal auch Geschichte.

Bilder sollen aber nicht nur zeigen, was war, sondern diese Momente zumeist auch aufgehübschter präsentieren. Vom Lächeln für die Kamera über eingesetzte Lichtmittel bis hin zur Nachbearbeitung durch den Fotografen: Fotos zeigen unsere Vergangenheit meistens idealisiert.

Knipsen tun nur Knirpse? Vielleicht. Aber genau in dieser Art des Festhaltens liegt zumeist mehr Realität als in den hochpolierten Plakatportraits.

Die Fotografie rückte in Teilen vom Erinnern weg und wurde zu einem PR-Instrument einerseits sowie künstlerischem Mittel des Ausdrucks auf der anderen Seite.

Wenn das Erinnern in diesen Bereichen überhaupt noch ein Motiv ist, dann lediglich ein nachrangiges. Die Ästhetik gibt den Ton an.

Meine Fotografien sind da zugegebenermaßen keine Ausnahme, obgleich man das Knipsen nie verlernen sollte.

Mit freundlichen Grüßen

Nico Quast
[nico.quast@web.de]